HOPE Historie

Was William B. Walsh als Arzt im Kriegsdienst erlebte, hat ihn tief beeindruckt. Der Kardiologe machte es sich zum Ziel, die medizinische Versorgung auf der ganzen Welt zu verbessern. 1958 gründete er die Organisation „Health Opportunities for People Everywhere – Project HOPE“. Präsident Eisenhower war von der Idee begeistert und erfüllte Walsh seinen größten Wunsch: Als erste Spende bekam Project HOPE ein Schiff der US-Navy. Die S.S. HOPE wurde als erstes Lazarettschiff in Friedenszeiten umgebaut und verließ 1960 den Hafen von San Francisco mit Ziel Indonesien.

In den 14 Jahren ihres Einsatzes reiste die S.S. HOPE nach Vietnam, Peru, Ecuador, Guinea, Kolumbien, Ceylon, Tunesien und Brasilien. Die Besatzung aus Ärzten und Pflegepersonal kümmerte sich in dem schwimmenden Krankenhaus sowohl um die akute Heilung als auch um die Ausbildung der im Land ansässigen Ärzte und Krankenschwestern.

Mit der S.S. HOPE nahm die Mission von Project HOPE ihren Anfang. Heute gibt es das Schiff nicht mehr, jedoch ist Project HOPE zu einer Weltorganisation geworden, die in mehr als 70 Ländern fast 1,4 Millionen Menschen zu medizinischem Personal ausgebildet und in unzähligen Notlagen geholfen hat. Heute setzt Project HOPE seinen Jahreshaushalt von über 200 Millionen US-Dollar in 35 Ländern ein: Zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Erschließung neuer Zukunftschancen in den benachteiligten Regionen.

Die deutsche Sektion Project HOPE e.V. wurde 1996 als eigenständiger Teil des weltweiten HOPE Netzwerkes gegründet.

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