In Mazedonien ist die aktuelle Gesundheitsversorgung, insbesondere im Bereich Mutter und Kind, äußerst angespannt und die Säuglingssterblichkeit mehr als drei Mal höher als in Deutschland*. Bereits bei der Schwangerschaftsvorsorge bestehen ernsthafte Defizite, teils wegen Unkenntnis bei den Müttern, teils durch ihre unzureichende pflegerische Begleitung. Die Versorgungslage in den ca. 15 Kliniken des Landes ist völlig unzureichend, weil angemessene Fortbildung und adäquate medizinische Ausstattung fehlen.

Daher bringt Project HOPE e.V. jetzt seine ganze Erfahrung und Unterstützung in dieses Land ein: In einem mehrjährigen Programm sollen die genannten Problemfelder durch enges Zusammenwirken von Behörden, Kliniken und Experten adressiert und spürbare Verbesserungen erzielt werden. Wir halten Sie über den Fortgang von PeriMAC informiert und teilen auch mit, wo genau welche Mittel gebraucht werden, sodass Sie zielgerichtet Hilfe leisten können!

*) Quelle: EUROSTAT (2014)

 

Aktuelle Fakten

  • 2,1 Millionen Einwohner und eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas.
  • 23.500 Geburten jährlich, davon über 1.000 Frühgeborene.
  • Säuglingssterblichkeit weit über drei Mal höher als in Deutschland.
  • Ernsthafte Defizite bereits bei der Schwangerschaftsvorsorge.
  • Versorgungslage in den ca. 15 Kliniken des Landes unzureichend.
  • Drei Viertel der Frühgeborenen werden in die Landeshauptstadt Skopje transportiert, weil dort bessere Voraussetzungen existieren.
  • Mangel an Medizintechnikern führt zur Gefährdung bei der Gerätenutzung.
  • Eine sichere und sachgemäße Versorgung beim Transport der Frühchen ist nicht gegeben.

 

Leben retten, Gesundheit stiften.

Wir möchten Gynäkologen und reguläre Kliniken in die Lage versetzen, schon frühzeitig Risikoschwangerschaften zu erkennen und Komplikationen bei der Geburt entgegenzuwirken.

Im ersten Schritt werden wir das University Children Hospital Skopje zusammen mit der Geburtsklinik Mother Teresa zu perinatalen Kompetenzzentren ausbauen. Das medizinische Personal soll befähigt werden, spezielle Krankheitsbilder bei Risikoschwangerschaften sowie bei Früh- und Neugeborenen noch kompetenter und umfassender zu behandeln. Dazu benötigen wir nicht nur Unterstützung in Form von moderner Medizintechnik, sondern auch finanzielle Mittel, um das erforderliche Training durchzuführen.

Die Optimierung der Babytransporte landesweit, in administrativer und logistischer Hinsicht, ist ein weiteres Anliegen. Und nicht zuletzt soll der Aufbau eines Teams zur medizintechnischen Unterstützung den sicheren und langfristigen Betrieb der Ausstattung in den Kliniken gewährleisten.

Helfen Sie uns dabei!

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